For faster navigation, this Iframe is preloading the Wikiwand page for Gräfin Walewska.

Gräfin Walewska

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Film
Originaltitel Gräfin Walewska
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1920
Länge 82 Minuten
Stab
Regie Otto Rippert
Drehbuch Willy Rath
Paul Georg
Produktion Heinz Paul für Terra-Film AG
Kamera Max Lutze
Besetzung

Gräfin Walewska ist ein deutsches Stummfilmdrama von Otto Rippert aus dem Jahre 1920. Die Titelrolle spielt Hella Moja als Frau zwischen zwei Männern.

Handlung

Die Geschichte spielt während des napoleonischen Feldzugs im Osten. Bei seiner Eroberung Warschaus im Jahre 1806 lernt Napoleon Bonaparte die junge Maria Laczinska kennen, die sich dank ihrer Ehe mit dem deutlich älteren und unansehnlichen Grafen Walewski – ein taktisch geschicktes Arrangement ihrer Mutter – Gräfin Walewska nennen darf. Während die Walewska große Hoffnungen in Napoleon als den Befreier Polens vom russischen Joch willkommen heißt, sieht der kleine, große Korse in der schönen Polin lediglich eine weitere, weibliche Eroberung. Daran wiederum ist Gräfin Walewska überhaupt nicht interessiert, bringt sie Napoleon doch keinerlei emotionale oder gar erotische Gefühle entgegen. Die glühende Patriotin ist umso enttäuschter, als Napoleon wie schon bei seinen Feldzügen in erster Linie draufgängerisch vorgeht und keinerlei Interesse für ihr politisches Anliegen zu zeigen scheint. Aus rein taktischen Gründen drängen polnische Adelige ihre Mitverschwörerin jedoch dazu, die Maitresse des mächtigen Franzosen zu werden. Nur er habe die Macht, so deren Kalkül, Polen als Nation wiederauferstehen zu lassen.

Nur widerwillig gibt Maria Walewska nach. Doch in Wirklichkeit ist die Polin ist schon seit geraumer Zeit in den Adjutanten des Kaisers, Graf d’Evians, verliebt. Dies bringt nun Napoleon, als er davon erfährt, in Rage, da er es nicht gewohnt ist, zurückgewiesen zu werden. Und so entsendet er den lästigen (und attraktiveren) Nebenbuhler kurzerhand auf Mission nach Breslau. Adjutant d’Evians gibt vor, zu gehorchen, verkleidet sich aber stattdessen und setzt sich in das in der Nähe gelegene Schloss der Frau Czytkowska ab, um dort unterzutauchen und auf Maria Walewska zu warten. Diese Dame wiederum bemüht sich ihrerseits um Napoleon, der jedoch kein Interesse an Frau Czytkowska zeigt, da er vollkommen auf die Walewska fixiert ist. Schließlich kann Napoleon die Walewska in sein Bett zerren, nachdem die Gräfin lange Zeit ihre Tugend zu wahren wusste.

Frau von Czytkowska hat derweil d’Evians’ Geheimnis seines Verstecks herausbekommen und versucht nun, dieses Wissen zum Schaden ihrer ärgsten Konkurrentin um die Gunst Napoleons, Gräfin Walewska, einzusetzen. Als die Walewska zum Rendezvous mit dem Franzosenkaiser in einem abgelegenen Landhaus geladen wird, sorgt die Czytkowska dafür, dass ihre Nebenbuhlerin einen Abschiedsbrief von d’Evians erhält. Zugleich arrangiert sie, dass sich Walewskas Herzbube d’Evians ganz in der Nähe befindet. D’Evians entführt seine große Liebe, die sich jedoch durch dessen Abschiedsbrief tief getroffen fühlt. Napoleon erfährt durch seinen Leibmamelucken von der Geschichte und lässt seinen Nebenbuhler von seinen Männern verfolgen. Erst in seinen Händen, lässt Napoleon schlagartig die Todesstrafe gegen d’Evians verhängen. Unmittelbar vor seiner anstehenden Füsilierung erreicht Gräfin Walewska d’Evians’ Freilassung, nachdem sie Napoleon den gefälschten Brief der Czytkowska gezeigt hat. Außerdem sagt sie dem Korsenkaiser, dass sie von ihm ein Kind erwarte.

Produktionsnotizen

Gräfin Walewska entstand Mitte 1920. Der Film passierte am 30. November 1920 die Filmzensur und wurde am 2. Dezember 1920 in der Berliner Scala uraufgeführt. In Österreich lief der Streifen im August 1921 an.

Die Filmbauten stammen von Ernst Stern.

Kritik

Paimann’s Filmlisten resümierte: „Stoff sehr dramatisch, Spiel, Szenerie und Photos ausgezeichnet. Ein Schlager.“[1]

Die Theaterschauspielerin und Schwiegermutter Thomas Manns, Hedwig Pringsheim, war weitaus weniger begeistert von diesem Film und befand, dass Gräfin Walewska einer der Gründe sei, weshalb sie vom modernen Film nichts halte („… der meine tiefe Abneigung gegen moderne Films nur verstärkte …“).[2]

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Gräfin Walewska in Paimann’s Filmlisten (Memento des Originals vom 1. Januar 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/old.filmarchiv.at
  2. Pringsheim-Tagebucheintrag vom 2. Dezember 1920
{{bottomLinkPreText}} {{bottomLinkText}}
Gräfin Walewska
Listen to this article

This browser is not supported by Wikiwand :(
Wikiwand requires a browser with modern capabilities in order to provide you with the best reading experience.
Please download and use one of the following browsers:

This article was just edited, click to reload
This article has been deleted on Wikipedia (Why?)

Back to homepage

Please click Add in the dialog above
Please click Allow in the top-left corner,
then click Install Now in the dialog
Please click Open in the download dialog,
then click Install
Please click the "Downloads" icon in the Safari toolbar, open the first download in the list,
then click Install
{{::$root.activation.text}}

Install Wikiwand

Install on Chrome Install on Firefox
Don't forget to rate us

Tell your friends about Wikiwand!

Gmail Facebook Twitter Link

Enjoying Wikiwand?

Tell your friends and spread the love:
Share on Gmail Share on Facebook Share on Twitter Share on Buffer

Our magic isn't perfect

You can help our automatic cover photo selection by reporting an unsuitable photo.

This photo is visually disturbing This photo is not a good choice

Thank you for helping!


Your input will affect cover photo selection, along with input from other users.