For faster navigation, this Iframe is preloading the Wikiwand page for Malm (Schweden).

Malm (Schweden)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Malm (schwedisch; plural Malmar, von Altschwedisch: Malmber[1]) bezeichnet ein Gebiet oder Grund aus Sand oder Kies[1][2] und ist der Name bestimmter Siedlungen in Schweden, die außerhalb gewachsener Ortschaften entstanden sind.

Etymologie

Für Besitzlose gab es oft keine Möglichkeit, sich in gewachsenen Siedlungen niederzulassen. Daher wurden einfache Häuser direkt außerhalb von Siedlungen errichtet, in denen sich Tagelöhner und Handwerker niederließen. Auf Öland wurden die ersten Malmar in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaut. Die Entwicklung erreichte mit Bevölkerungszuwächsen in den 1870er Jahren ihren Höhepunkt. Die Größe der Malmar variierte von Dorf zu Dorf. Einige Dörfer hatten kaum derartige Bebauungen, während in anderen eine große Anzahl von Besitzlosen hausten. Ursprünglich stellte das byalag, der Zusammenschluss der Besitzenden eines Dorfes, Bedingungen, so genannte dagsverksskyldigheter für die Niederlassung in einer solchen Siedlung. Als in den 1870er Jahren die Emigration aus Öland einsetzte, waren es die Malmar, die zuerst verlassen wurden. Auch wenn die Häuser heute oft als Sommerhäuser genutzt werden, sind sie weiterhin charakteristisch für die öländischen Dörfer. Die Grenzen zwischen Dorf und Malm sind heute weiterhin deutlich sichtbar. Diese Bedeutung des Wortes sollte nicht verwechselt werden mit der von „malm“ gleich „Erz“ im modernen Schwedischen.

Als Malm wurden ebenso die Vorstädte Stockholms bezeichnet, wie etwa oppa norra malm, Norrmalm. Auch heute noch ist der Begriff in schwedischen Ortsnamen enthalten, so etwa in Malmö in der Vorsilbe.[1] Weitere Beispiele sind u. a. Malmslätt, Malmköping und Malmbäck.[3]

Literatur

  • Markus Forslund: Natur och kultur på Öland. Länsstyrelsen Kalmar län, 2001, ISBN 91-973802-4-5, S. 119.

Einzelnachweise

  1. a b c Elof Hellquist: malm. In: Svensk etymologisk ordbok. 1. Auflage. C. W. K. Gleerups förlag, Berlingska boktryckerie, Lund 1922, S. 452 (schwedisch, runeberg.org).
  2. Malm In: Nationalencyklopedin (Nur über Login).
  3. Svenskt ortnamnslexikon. Språk- och folkminnesinstitutet, Uppsala 2003, ISBN 91-7229-020-X, S. 217.
{{bottomLinkPreText}} {{bottomLinkText}}
Malm (Schweden)
Listen to this article

This browser is not supported by Wikiwand :(
Wikiwand requires a browser with modern capabilities in order to provide you with the best reading experience.
Please download and use one of the following browsers:

This article was just edited, click to reload
This article has been deleted on Wikipedia (Why?)

Back to homepage

Please click Add in the dialog above
Please click Allow in the top-left corner,
then click Install Now in the dialog
Please click Open in the download dialog,
then click Install
Please click the "Downloads" icon in the Safari toolbar, open the first download in the list,
then click Install
{{::$root.activation.text}}

Install Wikiwand

Install on Chrome Install on Firefox
Don't forget to rate us

Tell your friends about Wikiwand!

Gmail Facebook Twitter Link

Enjoying Wikiwand?

Tell your friends and spread the love:
Share on Gmail Share on Facebook Share on Twitter Share on Buffer

Our magic isn't perfect

You can help our automatic cover photo selection by reporting an unsuitable photo.

This photo is visually disturbing This photo is not a good choice

Thank you for helping!


Your input will affect cover photo selection, along with input from other users.