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Valy Arnheim

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Valy Arnheim auf einer Fotografie von Alexander Binder
Valy Arnheim auf einer Fotografie von Alexander Binder

Valy Arnheim (* 8. Juni 1883 als Valentin Theodor Woldemar Appel in Rappel, Gouvernement Estland, Russisches Kaiserreich; † 11. November 1950 in Berlin)[1] war ein deutscher Schauspieler und Regisseur bei Bühne und Film.

Leben

Arnheim erhielt seine schauspielerische Ausbildung beim Theaterdirektor Rieckhoff in Riga. Er begann seine Bühnenkarriere 1904 mit einem Engagement am dortigen Hagenberger Theater. Ab 1910 spielte er in Libau, Bremen und Schaffhausen, zuweilen übernahm er auch Regieaufgaben.

Zu seinen Rollen gehörten Ferdinand in Kabale und Liebe, der Tempelherr in Nathan der Weise, Marc Anton in Julius Cäsar, die Titelfiguren in Clavigo und Torquato Tasso, Romeo in Romeo und Julia sowie Oswald in Gespenster. Von 1913 bis 1914 leitete er das Cines-Theater in Berlin.

Im Jahr 1917 begann er seine Filmlaufbahn und war zugleich auch Geschäftsführer bei der Favorit Filmgesellschaft mbH.[2] Seit 1918 verkörperte er in mehreren Folgen den Detektiv Harry Hill in einer von Arnheim selbst inszenierten und produzierten erfolgreichen Filmreihe. In den 30er und 40er Jahren wirkte er noch in zahlreichen Filmen mit, allerdings meist nur als wenig bedeutender Nebendarsteller. Arnheim wandte sich in diesen Jahren wieder stärker dem Theater zu. Er wurde jedoch auf der Gottbegnadeten-Liste von Joseph Goebbels als wichtiger Schauspieler aufgeführt.[3] Arnheim war in erster Ehe mit Marga Lindt, in zweiter ab 1939 mit Lotte Steinhoff[4] verheiratet.

Filmografie

Literatur

Einzelnachweise

  1. Landesarchiv Berlin, Sterberegister Standesamt Wilmersdorf von Berlin, Nr. 1946/1950 (online auf Ancestry.com, kostenpflichtig)
  2. HRB Nr. 14144, Einträge im Berliner Handelsregister am 1. Februar 1917 und 25. Februar 1918
  3. Ernst Klee: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Fischer Verlag, ISBN 978-3-596-17153-8, S. 22.
  4. Landesarchiv Berlin, Heiratsregister Standesamt Wilmersdorf von Berlin, Nr. 872/1939, zitiert nach dem amtlichen Vermerk in der Sterbeurkunde
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Valy Arnheim
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