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Ernst Dumcke

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Ernst Ferdinand Heinrich Dumcke (* 13. November 1887 in Mannheim; † 22. Juni 1940 in Berlin)[1] war ein deutscher Schauspieler.

Leben

Der Sohn des Generaldirektors der Frankfurter Versicherungs-AG Paul Dumcke wuchs in Frankfurt auf und erhielt dort Schauspielunterricht am Konservatorium. Er begann seine Bühnenlaufbahn 1904 in seiner Heimatstadt Mannheim, wechselte dann nach Breslau und kam 1907 nach Berlin, wo er am Komödienhaus, am Residenztheater und am Deutschen Künstlertheater auftrat. Noch vor dem Ersten Weltkrieg wurde er Mitglied des Ensembles des Deutschen Theaters.

Nach ersten Stummfilmauftritten gab Dumcke jedoch auf Wunsch des Vaters seine Schauspielerkarriere auf und arbeitete in Wien im Versicherungsgeschäft. Nach dem Zusammenbruch des Versicherungsunternehmens 1929 kehrte Dumcke in den Schauspielerberuf zurück. 1930 spielte er wieder am Deutschen Theater, und ab 1931 nahm er zahlreiche Rollenangebote beim Film wahr. Dumcke verkörperte im Film meist Respektspersonen aller Art, besonders Direktoren, Grafen und Fürsten. In dem Heinz-Rühmann-Film Der Außenseiter mimte er in einer Hauptrolle einen Rennstallbesitzer, in dem Hans-Albers-Film Henker, Frauen und Soldaten einen Hauptmann.

Ernst Dumcke war von 1913 bis 1915 mit der Schauspielerin Traute Carlsen verheiratet.[2] 1932 ehelichte er die Jüdin Lise-Lotte Koopmann.[3]

Filmografie

Einzelnachweise

  1. Landesarchiv Berlin, Sterberegister Standesamt Berlin-Tiergarten, Nr. 2066/1940
  2. Landesarchiv Berlin, Heiratsregister Standesamt Berlin-Wilmersdorf, Nr. 722/1913
  3. Landesarchiv Berlin, Heiratsregister Standesamt Berlin-Wilmersdorf, Nr. 237/1932

Literatur

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