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Ilse Lotz-Dupont

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Ilse Lotz-Dupont (* 3. Oktober 1898 in Berlin; † 1. Juli 1968 in München; gebürtig Ilse Dupont) war eine deutsche Schauspielerin und Drehbuchautorin.

Leben

Ilse Lotz-Dupont war die Tochter eines Journalisten und Schwester des Regisseurs Ewald André Dupont. Dupont gab ihr Bühnendebüt 1916 am Hoftheater Meiningen. 1917/18 spielte sie an der Rheinisch-Westfälischen Verbandsbühne in Düsseldorf, 1919 an der Leipziger Volksbühne.

1921 trat sie in St. Gallen auf und 1923 am Schauspielhaus Zürich. 1924 stand sie in Potsdam am dortigen Schauspielhaus auf der Bühne und 1925 in Mönchengladbach. 1926 agierte sie erstmals in Berlin, von September 1927 bis Juli 1929 war sie beim Stadttheater Saarbrücken engagiert. Von 1929 bis 1933 arbeitete sie wieder in Berlin, ihre letzte Saison spielte sie 1932/33 am Theater am Schiffbauerdamm. In dem Kurz-Spielfilm Mister Herkules hatte die jüdischstämmige Schauspielerin 1933 ihren einzigen Spielfilmauftritt, bevor sie von den Nationalsozialisten ein Auftrittsverbot erhielt.

Erst in den 50er Jahren trat Ilse Lotz-Dupont wieder in Erscheinung, nun als Drehbuchautorin. Ihre Werke um die Themen Liebe und Leid, Missverständnis und Eifersucht, Reise und Komik sind in der Regel im typischen zurückhaltenden Stil des damaligen deutschen Films gehalten. Die relativ frivole Erotikkomödie Das schwarz-weiß-rote Himmelbett sorgte 1962 für Aufsehen.

Filmografie

Literatur

  • Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Band 5: L – N. Rudolf Lettinger – Lloyd Nolan. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 107 f.
  • Kay Weniger: Zwischen Bühne und Baracke. Lexikon der verfolgten Theater-, Film- und Musikkünstler 1933 bis 1945. Mit einem Geleitwort von Paul Spiegel. Metropol, Berlin 2008, ISBN 978-3-938690-10-9, S. 229.
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