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Niklaus Aeschbacher

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Niklaus Aeschbacher (* 30. April 1917 in Trogen AR; † 30. November 1995 in Bern) war ein Schweizer Dirigent, Pianist und Komponist. Er war der Sohn des Chorleiters und Komponisten Carl Aeschbacher.[1]

Leben und Werk

Niklaus Aeschbacher studierte am Zürcher Konservatorium und an der Musikhochschule Berlin.[1] Er trat dann Stellen als Theaterkapellmeister in Zittau und Braunschweig an. Dann ging er an das Stadttheater Bern und wurde hier 1949 Chefdirigent.[1]

Als Dirigent wie auch als Pianist machte sich Aeschbacher für die zeitgenössischer Musik stark.[1] Von 1954 bis 1956 war Aeschbacher Chefdirigent des NHK Symphony-Orchestras in Tokio.[2] Von 1959 bis 1963 war er Generalmusikdirektor in Kiel und ab 1964 nahm er die gleiche Stellung in Detmold ein.[2]

Als Komponist schrieb er die Radiooper Die roten Schuhe (1943), das Ballett Chalanda Mars, verschiedene Orchester- und Kammermusikwerke sowie Sonatinen für Orgel, Klavier und Klarinette und Lieder.[1]

Literatur

  • Wilibald Gurlitt, Carl Dahlhaus (Hrsg.): Riemann Musik-Lexikon. In drei Bänden und zwei Ergänzungsbänden. Aeschbacher, Niklaus. 12. völlig neubearbeitete Auflage. 1. Personenteil A–K. B. Schotts-Söhne, Mainz 1959, S. 10 (Erstausgabe: 1882).
  • Wilibald Gurlitt, Carl Dahlhaus (Hrsg.): Riemann Musik-Lexikon. In drei Bänden und zwei Ergänzungsbänden. Aeschbacher, Niklaus. 12. völlig neubearbeitete Auflage. 4. Ergänzungsband, Personenteil A–K. B. Schotts-Söhne, Mainz 1972, S. 7 (Erstausgabe: 1882).
  • Ingrid Bigler-Marschall: Niklaus Aeschbacher. In: Andreas Kotte (Hrsg.): Theaterlexikon der Schweiz. Band 1, Chronos, Zürich 2005, ISBN 3-0340-0715-9, S. 30.

Einzelnachweise

  1. a b c d e Riemann Musiklexikon, 1959.
  2. a b Riemann Musiklexikon, 1972.
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